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Was braucht es…?

Warum braucht es Millionen hungernder Flüchtlinge und zig Tote bei Anschlägen, um uns daran zu erinnern, was Mensch sein bedeutet? Wieso müssen diese Katastrophen stattfinden, um den Funken der Menschlichkeit durch unser medienstumpfes Massenbewusstsein dringen zu lassen?

Was wir uns alle so sehnlich wünschen, fühlen wir dann am stärksten, wenn die Not am größten ist: Liebe & Verbundenheit.

Wie wäre es, wenn wir dieses Gefühl in unserem Herzen hüten und bewahren und dann – jeder für sich, in seinem Alltag, in seinem ganz persönlichen Umfeld – jeden Tag immer wieder und ausgesprochen unspektakulär leben?

Liebe und Verbundenheit – mit den Menschen, die mich umgeben. Auch mit denen, die mir vielleicht im Moment nicht so sehr liebenswert erscheinen. Weil ich ohnehin mit ihnen verbunden bin.Und weil ich von ihnen am besten lernen kann zu lieben.

Wäre es auf diese Weise möglich, die nächsten Katastrophen als Erinnerung an unsere wahre Menschlichkeit und unsere Bestimmung überflüssig zu machen? Ich finde, es ist einen Versuch wert.

Von Herzen 

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