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Ziele

Was ist dein Ziel? Welchen Weg willst du dorthin gehen?

Fast jeder kann sein Ziel benennen. Und viele sind auf dem Weg dorthin. Was aber passiert, wenn auf diesem Weg klar wird, dass das Ziel etwas ist, was zum Leben gehört und auch etwas Lebendiges ist, was sich genauso verändert wie ich mich auf dem Weg dorthin verändere.

Ich kann stehen bleiben und darauf warten, dass mein Ziel zu mir kommt. Darauf warten, dass ein anderer entscheidet, ob ich mein Ziel erreiche oder nicht. Solange, bis ich feststelle, dass es dann nicht mehr mein Ziel ist, sondern das eines anderen.

Ich kann mich auf Atmen, Essen und Trinken beschränken und versuchen, einfach glücklich zu sein. Das kann ich eine ganze Weile tun, immer wieder. Solange, bis ich feststelle, dass ich mich nicht mehr bewege und meine Welt langsam immer kleiner wird.

Ich kann mich umsehen und meine Pflichten dafür verantwortlich machen, dass ich stehenbleibe und so mein Ziel nicht erreiche. Solange, bis ich feststelle, dass es unfair ist, anderen die Verantwortung für meine Ziele aufzubürden.

Zwischendurch immer mal wieder neu „zielen“:
Wie lange ich dafür brauche, hängt davon ab, wie genau ich mein Ziel kenne. Habe ich all die Veränderungen in meinem Leben in meine Berechnungen einbezogen? Hat sich mein Ziel in der Zwischenzeit verändert? Habe ich mein Ziel vor langer Zeit schemenhaft festgelegt und mich dann nicht mehr wirklich damit beschäftigt? Ist mein Ziel auch heute noch mein Ziel oder hat sich etwas verändert?

Solange, bis ich wieder genau weiß, was ich will.

Und dann gibt es nur einen Weg zum Ziel: Weitergehen.

Von Herzen 

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